Bereits 1505 wurde belegt, dass der Stamm der Hottentotten schon Hunde mit einem Rückenstreifen hatte. Im 17. Jahrhundert wurde auch von weissen Siedlern über Hunde mit einem Ridge auf dem Rücken berichtet.

Aus den Hunden, die aus Europa mitgebracht wurden, entstand im 19. Jahrhundert ein südafrikanischer Hund der zäh und ausdauernd war, wie die Hunde der Hottentotten, aber grösser. Viele von ihnen besassen einen Ridge. Von den Siedlern wurden sie für die Jagd aber auch als Wächter eingesetzt.

”Löwenhund”, so wird der Rhodesian Ridgeback bei uns auch genannt. Er wurde von Jägern zum Aufspüren von Grosswild (Löwen) eingesetzt. Aber nur zum Aufspüren und Stellen. Niemals haben Rhodesian-Ridgeback mit Löwen gekämpft. In Rhodesien waren um 1900 die Hunde mit dem Rückenkamm weithin als ”Lion-Dogs” bekannt.

1922 wurde in Bulawago (SW-Rhodesien) der erste ”Rhodesian-Ridgeback-Club” gegründet.

1924 wurde die Rasse Rhodesian Ridgeback von der South African Kennel Union anerkannt.

Nach 50 Jahren, 1974, fiel in Deutschland der erste Wurf mit nachgewiesener Abstammung (Züchterin: A. Müller).